Regierungsvermessungsreferendarin/Regierungsvermessungsreferendar

Was macht man in diesem Beruf?

Der vermessungstechnische Verwaltungsdienst in der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt umfasst ein vielseitiges, breit gefächertes Tätigkeitsspektrum. Das im Studium erworbene vermessungsspezifische Fachwissen wird durch rechtliche Kenntnisse erweitert und miteinander verknüpft. Im Hinblick auf die Übernahme von Leitungs- und Führungsaufgaben werden Verantwortungsbereitschaft, Initiative und interdiszipliäne Kompetenzen gefördert. Die Ausbildung schließt mit dem 2. Staatsexamen als Technischer Assessor ab.

Die Absolventen des Referendariates sind zur Übernahme von Leitungs- und Führungspositionen im vermessungstechnischen Verwaltungsdienst befähigt. Der berufliche Einsatz kann je nach persönlichen Neigungen in den Bereichen Liegenschaftskataster, Landesvermessung, Bodenordnung, Geodatenmanagement und/oder der Grundstückswertermittlung erfolgen.

Typische Aufgaben …
  • Übernahme von Leitungs- und Führungspositionen
  • Erhebung, Führung und Bereitstellung der Geodaten des Liegenschaftskatasters und der Landesvermessung, Durchführung von Bodenordnungsverfahren
  • Aufsichtstätigkeit, Erarbeitung von fachspezifischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften  
  • Beliehene/r Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur/in
  • Sicherstellen von Transparenz auf dem Grundstücksmarkt
Der Beruf ist für Sie geeignet, wenn …

Sie Interesse an technischen und rechtlichen Aufgabenstellungen haben und diese mit Ihrem vermessungstechnischen Vorwissen verknüpfen möchten. Formal müssen Sie Folgendes mitbringen:

  • Master-Abschluss in den Fachrichtungen Vermessungswesen oder Geoinformatik
  • die deutsche Staatsangehörigkeit oder Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates
  • die gesundheitliche Eignung
Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert zwei Jahre exklusive der Prüfungszeit.

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?*

ca. 1.300 €/Monat Anwärterbezüge

* Der angegebene Betrag dient der Orientierung.

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